Denkmalschutz fördert Wohnhaus in Altwarp

Historisches Wohnhaus in Altwarp
Mecklenburg Vorpommern

Denkmalschutz fördert Wohnhaus in Altwarp

Altwarp liegt am äußersten Rand Mecklenburg‑Vorpommerns, ein stilles Fischerdorf direkt am Stettiner Haff.  Die frühere Grenzlage hat den Ort vor Modernisierungsschüben bewahrt, sodass sich eine selten geschlossene historische Struktur erhalten hat. Inmitten dieser besonderen Umgebung fördert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ein historisches Wohnhaus aus der Kaiserzeit mit der Restaurierung seiner denkmalgeschützten Wand- und Deckenmalereien.

Kunsthistorisch wertvolle Innenausmalungen aus dem Jahr 1910 mit Landschaftsszenen, Jagdmotiven und florale Deckenmalereien

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die Restaurierung der historischen Wand- und Deckenmalereien im Wohnhaus Hafengasse 88 in Altwarp mit 10.000 Euro. Die großformatigen Ausmalungen von 1910 – Landschaftsszenen, Jagdmotive und florale Dekore, signiert „Helm. Österreich“ – gehören zu den seltenen erhaltenen Beispielen bürgerlicher Wohnkultur der Kaiserzeit in Vorpommern.
Das Haus, 1905 im Stil des Historismus errichtet, steht exponiert oberhalb des Hafens und prägt die Sichtachse zum gegenüberliegenden Neuwarp. Altwarp selbst, ein abgelegenes Fischerdorf am Stettiner Haff, hat sich seine historische Struktur weitgehend bewahrt. Die Lage am Rand des Naturschutzgebiets Altwarp‑Neuwarp und die jahrhundertelange Fischereitradition verleihen dem Ort eine besondere, fast zeitlose Ruhe.
Mit der Förderung reiht sich das Gebäude in die über 660 Denkmale ein, die die Stiftung bundesweit aus privaten Spenden und Treuhandmitteln unterstützt – ein Beitrag zur Sicherung eines seltenen kulturhistorischen Ensembles im äußersten Nordosten Mecklenburg‑Vorpommerns.

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