Anna Depenbusch gehört seit Jahren zu den markanten Stimmen der deutschen Liedermacherszene. Ihre Musik bewegt sich zwischen Chanson, Pop und Jazz, geprägt von präziser Sprache, feinem Humor und einer unverwechselbaren Stimme. Seit Mai 2025 ist sie gemeinsam mit dem Hamburger Kaiser Quartett auf Tour und präsentiert ein Programm, das zentrale Stationen ihres musikalischen Schaffens bündelt – darunter Stücke aus „Die Mathematik der Anna Depenbusch“ und „Das Alphabet der Anna Depenbusch“. >>
Kulturkalender
Die DroneArt Show kehrt 2026 nach Berlin zurück und präsentiert ein spektakuläres Open‑Air‑Erlebnis mit 1000 Drohnen – doppelt so vielen wie im Vorjahr. Über 15 Minuten neu entwickelte Drohnenanimationen wurden eigens für die Edition 2026 gestaltet und verbinden technische Präzision mit künstlerischer Inszenierung. Nach internationalen Stationen in Städten wie Los Angeles, Miami, Chicago, Portland, Paris, Bordeaux und München ist Berlin erneut Teil dieses globalen Tourneeprojekts. >>
Die renommierte sechsköpfige Compagnie „Die Artistokraten“ hat sich über Jahre mit verschiedenen Produktionen in die Herzen ihrer Zuschauer gespielt. Artistik, Jonglage, Operngesang und Schauspiel werden witzig und frech kombiniert und versprechen einen glanzvollen und komischen Abend. Der energiegeladene und ultraschrille Fürst Friedrich Wilhelm, alias Martin van Bracht, ist mit wild zerzauster Lockenperücke der perfekte Gastgeber, der auf barocke Etikette pfeift und seinen hübsch aufgerüschten Hofstaat auf die opulente Bühne treibt. >>
Nicht erst seitdem die Landwirte mit ihren Treckern 2024 die Straßen lahmlegten, wurde deutlich: Stadt und Land sind auseinandergedriftet. Wir befinden uns in einem Kulturkampf, der besonders vom Frust über ein Machtgefälle befeuert wird: Die Stadt sagt, wie das Land zu sein hat. Doch diese Spaltung lebt von beiderseitigen Klischees, und sie ist gefährlich angesichts der aktuellen Herausforderungen – von der Ernährungs- und Energiesicherheit über den demografischen Wandel bis zum Klimaschutz. >>
Alfred Roesler-Kleint, der u. a. viele Texte für Silly schrieb, präsentiert gemeinsam mit Toni Krahl seinen Roman „Pfefferminzhimmel“. Regisseur und Grimme-Preisträger Lutz Pehnert („Bettina“, „Partisan“, „Wir Ostdeutsche“) wird die Buchpremiere moderieren. Ostberlin in den achtziger Jahren. Eigentlich sucht Charlotte nur einen Unterschlupf, um ungestört mit ihrem Freund aus Westberlin zu schlafen. Abhauen und nach drüben gehen kommt für sie nicht infrage. Ihre Exitstrategie sieht anders aus. Charlotte will nicht alt werden, höchstens dreißig. Live fast, love hard, die young. >>
Eine tragikomische One-Man-Show über Männlichkeit, Verantwortung und Erwachsenwerden. Lachen und Weinen liegen nah beieinander, wenn sich Jimmy auf die Suche macht: Was bedeutet es eigentlich, ein Mann zu werden? Und was tun mit all dem Ballast, den das Patriarchat hinterlassen hat? Mit physischem Theater, Pantomime und Clownerie nimmt uns Performer Richard Kimberley mit auf Jimmys Reise. >>
Was im Herbst 1989 über den Fußball in der DDR hereinbrach, war eine Katastrophe. Westdeutsche Vereinsmanager wie Reiner Calmund fielen in den Osten ein und verpflichteten die Stars der dortigen Oberliga vom Spielfeld weg. Etwa 150 DDR-Fußballer wechselten in den ersten Jahren nach der Wende in den Westen. Nach Stars wie Sammer, Kirsten und Thom gingen die Nachwuchsspieler. Aus dem Westen kamen häufig nur windige Geschäftemacher. Die wilden Nachwendejahre hinterließen im Osten ein Trümmerfeld. Viele Klubs stürzten ab, einige erfanden sich neu. >>
Kiezpoeten Anarchie im Pfefferberg Theater setzt auf ein Format, das die Grenzen des klassischen Poetry Slams bewusst verschiebt. Die Veranstaltung beginnt mit Texten, die das Genre in seiner vertrauten Form zeigen: präzise formulierte Sprache, pointierte Beobachtungen und ein klarer Fokus auf Vortrag und Rhythmus. Diese erste Runde macht sichtbar, wie sicher die Poeten ihr literarisches Handwerk beherrschen. >>
Das Prime Time Theater in Berlin‑Wedding ist ein modernes Volkstheater mit unverwechselbarem Kiezcharme. Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat es sich zu einer echten Kult‑Institution entwickelt. Besonders bekannt ist die Bühne für ihre weltweit einzigartige Live‑Sitcom „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“, in der das Ensemble mit viel Humor, Herz und Berliner Schnauze Geschichten aus dem Kiez erzählt. >>
Marina Abramović, eine der bis heute einflussreichsten Performancekünstlerinnen, präsentiert Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau. Im Zentrum steht ihr fortwährendes Interesse an Ritualen, Erotik, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands. >>
UNICEF‑Foto des Jahres im Willy‑Brandt‑Haus zeigt die prämierten Bildserien des aktuellen Wettbewerbs und bietet einen konzentrierten Blick auf die Lebensrealitäten von Kindern weltweit. Die Ausstellung versammelt Reportagen aus der Perspektive junger Menschen. Die gezeigten Arbeiten reichen von dokumentarischen Szenen aus Krisenregionen bis zu Alltagsmomenten, die strukturelle Ungleichheiten offenlegen. Im Zusammenspiel entsteht ein Bild globaler Kindheit, >>
„Neue Frau – Die Bauhaus‑Fotografinnen“ zeigt, wie Künstlerinnen am Bauhaus das moderne Frauenbild der 1920er‑ und 1930er‑Jahre neu formten. Die Ausstellung rückt Fotografinnen wie Lucia Moholy, Gertrud Arndt, Marianne Brandt und Florence Henri in den Mittelpunkt, deren Arbeiten lange im Schatten der männlichen Avantgarde standen. >>
Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. >>
Anlässlich des 100. Geburtstags von Dieter und Hilde Scharf beschäftigt sich die Ausstellung mit der Sammelleidenschaft des Ehepaares und seiner Tochter Julietta Scharf. Erstmals werden im größeren Umfang Werke gezeigt, die nicht zum Bestand gehören, der seit 2008 als Dauerleihgabe an die Nationalgalerie in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg zu sehen ist. >>
Auf der Berliner Museumsinsel eröffnete Ende Oktober 2025 eine Ausstellung, die sich einem der spektakulärsten Machtkämpfe der Renaissance widmet: der sogenannten Pazzi-Verschwörung. Im Jahr 1478 versuchte die einflussreiche Familie Pazzi, die Herrschaft der Medici in Florenz zu stürzen. Während eines Gottesdienstes in der Kathedrale wurde Giuliano de’ Medici ermordet, sein Bruder Lorenzo überlebte schwer verletzt. >>
Vom 14. November 2025 bis zum 3. Mai 2026 präsentiert der Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart die Ausstellung „Annika Kahrs. OFF SCORE“. Die Schau zeigt mehr als zehn Videoarbeiten, Soundinstallationen und Performances der Berliner Künstlerin, die sich mit den kulturellen und sozialen Funktionen von Musik auseinandersetzt. >>
Der Hamburger Bahnhof zeigt ab 12. Dezember 2025 die erste große Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin – ein vielschichtiger Blick auf Kunst, Autorschaft und Archiv. >>
Am 26. April 1478 wurden Lorenzo und Giuliano de' Medici im Chor der Kathedrale von Florenz überfallen. Giuliano verlor sein Leben, Lorenzo überlebte und bestrafte anschließend die Drahtzieher dieser Verschwörung, allen voran die Familie Pazzi. Die Ausstellung möchte diese Geschichte anhand der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin nachzeichnen. >>
Mit „An Opera Out of Time“ präsentiert der Hamburger Bahnhof die erste große Einzelausstellung des kosovarischen Künstlers Petrit Halilaj in Berlin. >>
Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010) in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945–2000“ einen eigenen Raum. Im Mittelpunkt steht das Werk „Deutschland versenken“ (1999), Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“, das nun dank einer Schenkung von Aino Laberenz dauerhaft zur Sammlung gehört. >>
Die Geschichte der weltberühmten Museumsinsel begann am 9. Juli 1825, als der Grundstein für das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Museum im Berliner Lustgarten gelegt wurde. Nur fünf Jahre später, am 3. August 1830, wurde das Alte Museum als erstes öffentliche Museum Berlins und Preußens eröffnet. Rasch entwickelte sich das Haus mit seiner monumentalen Säulenhalle zu einem Publikumsmagneten und einer bis heute bedeutenden Institution der archäologischen Grundlagenforschung. >>
Die frei zugängliche Präsentation erinnert an die kreative, kunstbegeisterte Bewohnerschaft rund um den Matthäikirchplatz vor 100 Jahren. Bilder und Texte zum Leben und Wirken ehemals berühmter Anwohner erzählen von einer glanzvollen Epoche, die 1933 durch den NS-Staat brutal beendet wurde. >>
Seit September 2020 dauerhaft im Museum Barberini. Das Museum Barberini in Potsdam zeigt seit September 2020 dauerhaft die umfangreiche Sammlung impressionistischer und postimpressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso Plattner: Mit 113 Meisterwerken von 23 Künstlerinnen und Künstlern wie Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Berthe Morisot, Alfred Sisley, Camille Pissarro, Henri-Edmond Cross und Paul Signac stellt die Sammlung die französische Landschaftsmalerei einzigartig schlüssig und umfangreich dar. >>
Mit 15 Schlüsselwerken erkundet der neue, erstmals in der Kleihueshalle ausgestellte Parcours das komplexe Werk und die Rezeption von Joseph Beuys. Zu den Arbeiten zählen neben dem Environment „DAS KAPITAL RAUM 1970–1977“ (1980) Skulpturen, Zeichnungen, Multiples und wegweisende Aktionen wie „I like America and America likes Me“ (1974). Die Präsentation spürt nach, wie Beuys mit seinem Werk das Wesen, die Materialität, die Sprache sowie die Wahrnehmung der Grenzen und Aufgaben der Kunst nachhaltig befragte. >>