26. Internationales Literaturfestival Berlin
Vom 4. bis 14. September 2026 findet das 26. Internationale Literaturfestival Berlin statt und bringt zentrale Stimmen der internationalen Gegenwartsliteratur in die Berliner Literaturszene. Autorinnen und Autoren wie Han Kang, Douglas Stuart, Dave Eggers und Boualem Sansal stellen neue Bücher vor, diskutieren gesellschaftliche Themen und geben Einblicke in aktuelle literarische Entwicklungen. Das Festival konzentriert sich auf Lesungen, Gespräche und thematische Reihen im Haus der Kulturen der Welt und bietet einen kompakten Überblick über relevante internationale Positionen.
Das 26. Internationale Literaturfestival Berlin bringt auch in diesem Jahr Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen literarischen Regionen in die Hauptstadt. Dazu zählt die südkoreanische Nobelpreisträgerin Han Kang, die ihr neues Werk vorstellt. Der Booker‑Preisträger Douglas Stuart reist mit seinem aktuellen Roman John of John an, Dave Eggers ist sowohl mit Prosa als auch mit neuen Kinder‑ und Jugendbuchprojekten vertreten. Mit Boualem Sansal, der in diesem Jahr als Schirmherr des Festivals fungiert, nimmt zudem eine der prägenden literarischen Stimmen Nordafrikas teil.
Im Mittelpunkt stehen Lesungen, Gespräche und Debatten, die Fragen von Demokratie, Identität, Erinnerungskultur und globalen Konflikten aufgreifen. Die Programmstruktur bleibt breit: Prosa, Lyrik, Graphic Literature, Kinder‑ und Jugendbuch sowie politische Literatur werden durch interdisziplinäre Formate ergänzt. Schauspieler und Schausoielerinnen tragen deutsche Texte auf der Bühne vor, darunter Ulrich Matthes, Martina Gedeck und Charly Hübner.
Ein Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf Autorinnen und Autoren, die gesellschaftliche Umbrüche und neue Erzählformen untersuchen. Dazu gehören die norwegische Schriftstellerin Vigdis Hjorth, in deren Romanen es sich um familiäre und gesellschaftliche Konflikte dreht sowie die palästinensische Autorin Adania Shibli, deren Werke Fragen von Erinnerung und politischer Realität verhandeln. Amitav Ghosh widmet sich globalen Zusammenhängen und ökologischen Krisen, während Ben Lerner mit sprachreflexiver Prosa und Maria Reva mit international beachteten Kurzgeschichten das Programm erweitern.
Zentraler Veranstaltungsort bleibt das Haus der Kulturen der Welt, ergänzt durch weitere Spielstätten. Für die Berliner Literaturszene bietet das Festival einen konzentrierten Überblick über internationale Entwicklungen und ermöglicht Begegnungen zwischen Publikum, Autorinnen und Autoren sowie Fachleuten aus verschiedenen literarischen Kontexten..
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Haus der Kulturen der Welt (HKW), John‑Foster‑Dulles‑Allee 10, Berlin
Weitere Veranstaltungen an zusätzlichen Spielstätten der Berliner Literaturszene
4.–14. September 2026
Einzeltickets: 10–18 Euro
Ermäßigt: 6–12 Euro,
Festivalpässe und Reihen‑Tickets je nach Programm verfügbar
Online‑Verkauf über die Festival‑Website