Mit dem Elo Concept-Car zeigte Citroën auf dem Brüsseler Autosalon nichts weniger als einen multifunktionalen Wohnraum auf Rädern, bisweilen auch völlig übertrieben als variables „Tiny House auf Rädern“ für Arbeit und Freizeit beschrieben.
Im Kürzel „Elo“, das für Rest, Play und Work steht, soll dieser Allroundanspruch des vollelektrischen Mini-Vans zum Ausdruck kommen, wobei sinnigerweise der jeweils zweite Buchstabe sinnstiftend ist. Im „Elo“ befindet sich nahezu alles, was normalerweise auch ein klassischer Camperbus bietet: Kompressor zum Aufpumpen von Luftmatratzen, Stand-Up-Surfbrett oder Fahrradreifen, zusätzliche Stromanschlüsse für Laptop, Beamer oder Elektrogrill sowie Stauraum u.ä. Doch darüber hinaus ist es vor allem seine smarte Gestaltung, die den Unterschied macht.
Der Mini-Van ist so konzipiert, dass unterwegs je nach Bedarf schnell und flexibel auf unterschiedliche Bedürfnisse der Insassen reagiert werden kann. Digitalen Nomaden könnte er beispielsweise als Wohnung und Büro gleichermaßen dienen. So ist der Elo nicht nur ein wunderschöner Autdoor-Van, er bietet auch Platz für sechs Personen. Der Fahrersitz ist um 360 Grad drehbar. Ein schwebendes Cockpit-Display ersetzt das klassische Armaturenbrett. Drei Sitze mit klappbaren Rücklehnen lassen sich komplett herausnehmen und außerhalb des Fahrzeugs nutzen, zwei weitere sind ausklappbar. Gegenläufig öffnende Türen, große Glasflächen und Sonnendächer machen den Innenraum so komfortabel wie variabel nutzbar. Die Reifen hat Citroën gemeinsam mit Goodyear entwickelt. Das zweigeteilte Profil minimiert einerseits den Rollwiderstand im Stadtverkehr, andererseits sorgt es für mehr Grip auf unbefestigtem Untergrund.