Kulturkalender

Die Lange Nacht der Museen zeigt die vielfältigen Facetten des Themas „Liebe"Die 75 beteiligten Museen haben das diesjährige Thema so vielfältig und einfallsreich wie noch nie aufgegriffen - ob in Form einer Liebeskummersprechstunde, Dance Battles, Liebesfilmen, Love-Song­-Karaoke, Geschichten von Eifersucht und Verführung in Gemälden, Liebesbrief-Workshops, Dating Cornern, romantischem Sterneschauen oder Street Art als Liebeserklärung an die Stadt.  >>

19. September 2025 – 1. März 2026

Das Museum Europäischer Kulturen zeigt erstmals eine Ausstellung mit Fotografien von Frank Gaudlitz, entstanden in Moldau, Georgien und Armenien. Seit 2022 porträtiert Gaudlitz dort Menschen aus der Ukraine und Russland – Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Repression fliehen mussten. Rund fünfzig eindrucksvolle Bilder zeigen ihre Lebensrealität in provisorischen Unterkünften: geprägt von Schmerz, Verlust und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. >>

5. September 2025 - 16. Februar 2026

Am 4. September 2025 eröffnet die Helmut Newton Foundation in Berlin eine Doppelausstellung, die zwei kuratorische Konzepte miteinander verknüpft: „Newton, Riviera“ und „Dialogues. Collection FOTOGRAFIS x Helmut Newton“. Gezeigt werden Fotografien aus Newtons Zeit an der französischen Mittelmeerküste sowie Werke aus der Sammlung FOTOGRAFIS, die in einen visuellen Dialog mit Newtons Arbeiten treten. >>

13. September–7. Dezember 2025, Eröffnung 12. September, 18:00

Das Projekt Global Fascisms vereint Ausstellung und Forschung in einer kritischen Auseinandersetzung mit den ästhetischen, sozialen und politischen Dynamiken des Faschismus. Es versteht Faschismus nicht nur als historisches Phänomen, sondern als gegenwärtige globale Herausforderung, die sich in unterschiedlichen politischen und kulturellen Kontexten zeigt. >>

Bis 23. November 2025 

Die Ausstellung zeigt Biografien und Werke heute vergessener jüdischer Designerinnen des 20. Jahrhunderts. Das JMB hebt ihre künstlerischen und unternehmerischen Leistungen sowie ihre Positionen innerhalb der Emanzipations- und Modernisierungsprozesse der deutschen Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert hervor – als Frauen, Jüdinnen und Künstlerinnen. >>

12. September 2025 – 11. Januar 2026

„Mit der Ausstellung „YES TO ALL“ würdigt das Kupferstichkabinett die großzügige Schenkung von Paul Maenz und Gerd de Vries: Rund 900 Papierarbeiten zeitgenössischer Künstler wurden übergeben, 200 davon sind nun zu sehen – darunter Werke von Bruce Nauman, Hanne Darboven, Anselm Kiefer, Thomas Schütte und vielen anderen. >>

02. Mai 2025 bis auf Weiteres

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010) in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945–2000“ einen eigenen Raum. Im Mittelpunkt steht das Werk „Deutschland versenken“ (1999), Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“, das nun dank einer Schenkung von Aino Laberenz dauerhaft zur Sammlung gehört. >>

09. Juli 2025 bis 03. Mai 2026

Die Geschichte der weltberühmten Museumsinsel begann am 9. Juli 1825, als der Grundstein für das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Museum im Berliner Lustgarten gelegt wurde. Nur fünf Jahre später, am 3. August 1830, wurde das Alte Museum als erstes öffentliche Museum Berlins und Preußens eröffnet. Rasch entwickelte sich das Haus mit seiner monumentalen Säulenhalle zu einem Publikumsmagneten und einer bis heute bedeutenden Institution der archäologischen Grundlagenforschung. >>

19. Juni 2025 bis 2. März 2026

Einkommensschere, Aufstiegsleiter, Fahrstuhleffekt – unser Sprechen über Gesellschaft ist durchzogen von Ding-Metaphern. Aber unsere Dinge stecken auch voller Gesellschaft. Sie geben Auskunft über Machtverhältnisse und soziale Zugehörigkeiten. Dinge können Wut oder Scham hervorrufen, rebellisch oder konformistisch sein. Dinge können ihren Kontext wechseln oder einen Bedeutungswandel erfahren. Diese „Milieudinge“ nimmt die Ausstellung in den Blick. >>

Ab 14. Juni

Camille Pissarro gilt als Gründungsfigur der impressionistischen Bewegung in Frankreich. Dabei lagen seine künstlerischen Anfänge in der Karibik und in Südamerika. Diese Wurzeln verbanden sich mit einem malerischen Interesse an ländlichen Alltagsszenen und Sympathien für den Anarchismus. Pissarros Motive sind oft schlicht, ihr Ton leise. Erst auf den zweiten Blick offenbart sich der Reiz ihrer aufmerksam beobachteten Details und sorgsam abgestimmten Harmonien, der aus der respektvollen, von Idealismus geprägten Haltung des Künstlers, seiner Offenheit und Experimentierfreude erwächst. >>

Bis 8. Februar 2026

Im Untergeschoss des Neuen Museums zeigt das Ägyptische Museum und Papyrussammlung ab Mai 2025 bis Februar 2026 eine Sonderausstellung zum 100. Todestag eines für die Berliner Museen wichtigen Sammlers und Forschers: Georg Schweinfurth. In der Ausstellung wird ein Querschnitt der archäologischen Sammlungen gezeigt: Neben Steinwerkzeugen, Blüten- und Pflanzenkränzen, werden auch Textilien und diverse Autographen aus der Hand des Sammlers zu sehen sein. >>

Bis auf weiteres

Die frei zugängliche Präsentation erinnert an die kreative, kunstbegeisterte Bewohnerschaft rund um den Matthäikirchplatz vor 100 Jahren. Bilder und Texte zum Leben und Wirken ehemals berühmter Anwohner erzählen von einer glanzvollen Epoche, die 1933 durch den NS-Staat brutal beendet wurde. >>

Bis 28. September 2025

Die Alte Nationalgalerie präsentiert die Werke von Camille Claudel und Bernhard Hoetger in einer Sonderausstellung mit dem Titel Emanzipation von Rodin.  Erstmals seit 1905 werden die Skulpturen der beiden Künstler gemeinsam präsentiert. Ihr Schaffen kreuzte sich mehrfach in Paris, wo sie sich von ihrem einstigen Mentor Auguste Rodin abwandten und eigene künstlerische Wege gingen. >>

Bis 31. Dezember 2025

George Tamihana Nuku ist einer der führenden zeitgenössischen Künstler Neuseelands. Als Bildhauer arbeitet er neben Stein, Knochen, Holz und Muscheln vor allem mit Styropor und Plexiglas. Ab dem 18. Mai 2025 präsentiert das Ethnologische Museum in zwei Räumen des Ausstellungsbereichs „Ozeanien“ im Humboldt Forum drei großformatige Interventionen des Māori-Künstlers. Diese sind während zweier Fellowhips entstanden, die George Nuku im März 2024 sowie von März bis Mai 2025 im Rahmen der Initiative „Das Kollaborative Museum“ absolviert hat. >>

Bis 14. September 2025

Für die Neue Nationalgalerie hat Nakaya eine neue Installation entwickelt, die den gesamten Skulpturengarten umfasst. Regelmäßig starten verschiedene Nebelformationen von ausgewählten Seiten des Gartens, ver-mischen sich mit den Bäumen und den fest stehenden Skulpturen von Henri Laurens, Wolfgang Mattheuer oder Alicja Kwade und ziehen vom Zentrum des Skulpturengartens schließlich in den Himmel ab. Der sich bewegende Nebel erscheint in wechselnden Dichten – mal als fast greifbares Volumen, mal als durchscheinender Schleier. >>

Bis 12. Oktober 2025

Eins auf Zwei, Zwei aus Eins zeigt Neuerwerbungen des Museums für Asiatische Kunst sowie weitere eigens für die Ausstellung neu geschaffenen Zeichnungen und Skulpturen des Künstlers. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten, die im Rahmen einer Residency in Berlin entstehen: Koganezawa wird mit Studierenden der kunsthochschule weißensee einen Workshop durchführen und dessen Ergebnisse ebenfalls in die Ausstellung einfließen lassen. >>

Bis 07. September 2025

Die Alchimia-Bewegung verwandelte alltägliche Objekte in farbenfrohe Kunstwerke und schuf eine neue Designsprache, die bis heute inspiriert. Von Mailand aus verbreitete sich ihr Einfluss und markierte einen Wendepunkt in der Geschichte des internationalen Designs. Waren das Bauhaus und die deutsche Moderne der Meilenstein in der ersten Jahrhunderthälfte, so ist Alchimia der große Wendepunkt in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Anders als in Deutschland erfasste die 68er-Bewegung in Italien auch das Design. >>

5. und 6. September

Vor der Kulisse des Berliner Olympiastadions zeigt die Pyronale 2025 wieder Feuerwerkskunst der Weltklasse. Internationale Mannschaften wetteifern mit fantasievollen Kreationen und atemberaubenden Effekten um Titel und Gunst der Zuschauer. >>

Bis auf Weiteres

Seit September 2020 dauerhaft im Museum Barberini. Das Museum Barberini in Potsdam zeigt seit September 2020 dauerhaft die umfangreiche Sammlung impressionistischer und postimpressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso Plattner: Mit 113 Meisterwerken von 23 Künstlerinnen und Künstlern wie Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Berthe Morisot, Alfred Sisley, Camille Pissarro, Henri-Edmond Cross und Paul Signac stellt die Sammlung die französische Landschaftsmalerei einzigartig schlüssig und umfangreich dar. >>

Bis auf Weiters

Mit 15 Schlüsselwerken erkundet der neue, erstmals in der Kleihueshalle ausgestellte Parcours das komplexe Werk und die Rezeption von Joseph Beuys. Zu den Arbeiten zählen neben dem Environment „DAS KAPITAL RAUM 1970–1977“ (1980) Skulpturen, Zeichnungen, Multiples und wegweisende Aktionen wie „I like America and America likes Me“ (1974). Die Präsentation spürt nach, wie Beuys mit seinem Werk das Wesen, die Materialität, die Sprache sowie die Wahrnehmung der Grenzen und Aufgaben der Kunst nachhaltig befragte.  >>

Bis 28. September 2025

Die Nachwirkungen von Holocaust und Krieg, die darauffolgende Aufbruchsstimmung, Emanzipationsbewegungen sowie der Kalte Krieg führten nach 1945 nicht nur zu Spannungen innerhalb der Gesellschaft, sondern auch zu fundamentalen Neuausrichtungen in der bildenden Kunst. Titelgebend für die Sammlungspräsentation ist die radikale Performance des Wiener Aktionisten Günter Brus aus dem Jahr 1970, in der er sich bis an seine körperlichen Grenzen dem Zug von Stahlseilen aussetzte. Brus verwies dabei ausdrücklich auf die starken Spannungen zwischen Gesellschaft, Politik und Kunst. >>