Kulturkalender

Aktueller Spielplan

Das Prime Time Theater in Berlin‑Wedding ist ein modernes Volkstheater mit unverwechselbarem Kiezcharme. Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat es sich zu einer echten Kult‑Institution entwickelt. Besonders bekannt ist die Bühne für ihre weltweit einzigartige Live‑Sitcom „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“, in der das Ensemble mit viel Humor, Herz und Berliner Schnauze Geschichten aus dem Kiez erzählt. >>

Bis 23. August 2026

Marina Abramović, eine der bis heute einflussreichsten Performancekünstlerinnen, präsentiert Balkan Erotic Epic. The Exhibition im Gropius Bau. Im Zentrum steht ihr fortwährendes Interesse an Ritualen, Erotik, Tod und dem Körper als Ort politischen Widerstands.  >>

Bis 4. Oktober 2026

„Neue Frau – Die Bauhaus‑Fotografinnen“ zeigt, wie Künstlerinnen am Bauhaus das moderne Frauenbild der 1920er‑ und 1930er‑Jahre neu formten. Die Ausstellung rückt Fotografinnen wie Lucia Moholy, Gertrud Arndt, Marianne Brandt und Florence Henri in den Mittelpunkt, deren Arbeiten lange im Schatten der männlichen Avantgarde standen. >>

Bis 13. September 2026

Giulia Andreani eröffnet das Jubiläumsprogramm des Hamburger Bahnhof mit Gemälden, die Brüche in offiziellen Geschichtsschreibungen sichtbar machen. Andreanis künstlerische Praxis des „Malens mit Fotografien“ lebt vom Spannungsfeld zwischen autoritären Figuren und vergessenen Gestalten der Vergangenheit. Ausgangspunkt der figurativen, monochromen Gemälde, deren Paynesgrau an historische Fotografien erinnert, sind Familienalben oder Archive. Sie enthüllen Geschichten, thematisieren kollektives Vergessen und öffnen neue Bedeutungsschichten für die Gegenwart. >>

Bis 20. September 2026

Auf der Berliner Museumsinsel eröffnete Ende Oktober 2025 eine Ausstellung, die sich einem der spektakulärsten Machtkämpfe der Renaissance widmet: der sogenannten Pazzi-Verschwörung. Im Jahr 1478 versuchte die einflussreiche Familie Pazzi, die Herrschaft der Medici in Florenz zu stürzen. Während eines Gottesdienstes in der Kathedrale wurde Giuliano de’ Medici ermordet, sein Bruder Lorenzo überlebte schwer verletzt. >>

Bis 13. September 2026

Der Hamburger Bahnhof zeigt ab 12. Dezember 2025 die erste große Einzelausstellung von Saâdane Afif in Berlin – ein vielschichtiger Blick auf Kunst, Autorschaft und Archiv. >>

Bis 20. September 2026

Am 26. April 1478 wurden Lorenzo und Giuliano de' Medici im Chor der Kathedrale von Florenz überfallen. Giuliano verlor sein Leben, Lorenzo überlebte und bestrafte anschließend die Drahtzieher dieser Verschwörung, allen voran die Familie Pazzi. Die Ausstellung möchte diese Geschichte anhand der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin nachzeichnen. >>

Bis auf Weiteres

Die Neue Nationalgalerie widmet Christoph Schlingensief (1960–2010) in ihrer aktuellen Sammlungspräsentation „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft. Sammlung der Nationalgalerie 1945–2000“ einen eigenen Raum. Im Mittelpunkt steht das Werk „Deutschland versenken“ (1999), Teil seines Projekts „Deutschlandsuche ’99“, das nun dank einer Schenkung von Aino Laberenz dauerhaft zur Sammlung gehört. >>

Bis auf weiteres

Die frei zugängliche Präsentation erinnert an die kreative, kunstbegeisterte Bewohnerschaft rund um den Matthäikirchplatz vor 100 Jahren. Bilder und Texte zum Leben und Wirken ehemals berühmter Anwohner erzählen von einer glanzvollen Epoche, die 1933 durch den NS-Staat brutal beendet wurde. >>

Bis auf Weiteres

Seit September 2020 dauerhaft im Museum Barberini. Das Museum Barberini in Potsdam zeigt seit September 2020 dauerhaft die umfangreiche Sammlung impressionistischer und postimpressionistischer Gemälde des Museumsgründers Hasso Plattner: Mit 113 Meisterwerken von 23 Künstlerinnen und Künstlern wie Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Berthe Morisot, Alfred Sisley, Camille Pissarro, Henri-Edmond Cross und Paul Signac stellt die Sammlung die französische Landschaftsmalerei einzigartig schlüssig und umfangreich dar. >>

Bis auf Weiters

Mit 15 Schlüsselwerken erkundet der neue, erstmals in der Kleihueshalle ausgestellte Parcours das komplexe Werk und die Rezeption von Joseph Beuys. Zu den Arbeiten zählen neben dem Environment „DAS KAPITAL RAUM 1970–1977“ (1980) Skulpturen, Zeichnungen, Multiples und wegweisende Aktionen wie „I like America and America likes Me“ (1974). Die Präsentation spürt nach, wie Beuys mit seinem Werk das Wesen, die Materialität, die Sprache sowie die Wahrnehmung der Grenzen und Aufgaben der Kunst nachhaltig befragte.  >>