Mit „HMS 51“ an der Holzmarktstraße 51 übernimmt der PORR Hochbau Ost die Realisierung eines neuen Multi-Use-Ensembles im Berliner Bezirk Friedrichshain. Das Gebäudeensemble wird öffentlichesSchwimmen, Wohnen, Arbeiten und Gewerbe vereinen.
Herzstück ist die neue öffentliche Schwimmhalle, die eine langjährige Versorgungslücke im Bezirk schließt und das Schul- und Vereinsschwimmen stärkt. Ergänzt wird sie durch 375 Mikrowohnapartments für Studierende, einen zehngeschossigen Büroturm, flexibel nutzbare Gewerbeflächen sowie begrünte Dachflächen und Innenhöfe, die den Kiez um zusätzliche Aufenthaltsorte erweitern.
Ein urbanes Ensemble für die nächsten Jahrzehnte
Das Ensemble umfasst eine Gesamt-Brutto-Grundfläche von rund 27 000 Quadratmetern. Der Nutzungsmix folgt dem Leitbild eines urbanen, hybriden Quartiers und wurde gezielt für den Standort entwickelt. Ziel ist es, den bestehenden Kiez zu beleben und unterschiedliche Nutzergruppen miteinander zu vernetzen. Eine öffentliche Terrasse auf dem Dach der Schwimmhalle schafft zusätzliche Aufenthaltsqualität.
Die Umsetzung erfolgt unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen: begrenzte Flächen, die Nähe zur Stadtbahntrasse und ein eng getakteter Zeitplan verlangen nach präziser Planung und verlässlicher Steuerung. Die PORR Hochbau Ost setzt dafür auf digitale Prozesse und integrale Planung – von der BIM-basierten Modellierung bis zum LEAN-Management auf der Baustelle. Der Spezialtiefbau sorgt für die dichte Baugrube, die pde Integrale Planung für DGNB-Zertifizierung. Das Gebäude wird im KfW‑55‑Standard errichtet und erfüllt damit hohe energetische Anforderungen.
„Mit HMS 51 entsteht ein Ensemble, das zeigt, wie moderne Verdichtung funktionieren kann: nutzungsgemischt, nachhaltig und offen. Für Friedrichshain bedeutet das Projekt eine klare städtebauliche Aufwertung. Das Projekt stellt hohe Anforderungen an Planung und Ausführung im innerstädtischen Umfeld. Digitale Planungsprozesse, eine enge Abstimmung aller Beteiligten und die schrittweise Umsetzung der Bauleistungen sind Voraussetzungen, um die komplexen Abläufe auf der Baustelle zu koordinieren“, so Andreas Kimling, Regionalleiter Hochbau Region Ost.
